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Fein bemerkt

Mittwoch, 8. Dezember 2010
Entlang der Donau mit Fahrrad/Pedelec und Schiff

Luxus pur: Per Pedelec und Schiff entlang der Donau
Ein exklusives Donau-Reiseangebot erfüllt mit der Kombination aus eleganter Kreuzfahrt und komfortabler Radtour die Wünsche der 50- bis 75-Jährigen.


Köln, 30. November 2010 – Ab 2011 bietet der Kölner Reiseveranstalter Reiners-Reisen eine reizvolle Schiff & Rad-Rundreise von Passau über Wien, Bratislava und Linz an. Im Gegensatz zu vergleichbaren Kombireisen setzt
Reiners-Reisen auf individuelle Serviceleistungen und einen besonders hohen Komfort. Das Reiseunternehmen reagiert damit auf die gehoben Ansprüche an Aktiv-Flussreisen. Kombireisen zu Wasser und zu Land werden immer beliebter.
Laut einer aktuellen Emnid-Studie würden 37 Prozent der Deutschen eine Flussreise buchen, davon 48 Prozent der 50- bis 58-Jährigen. Der Urlaubstrend „Schiff & Rad“ steht ganz im Zeichen eines nachhaltigen, auf Klimaschutz bedachten Tourismus.

Komfort und Luxus für See- und Sattelfeste

Unter dem Motto „Rad & Schiff Donau Deluxe“ verbindet Reiners-Reisen eine romantische Flusskreuzfahrt auf einem 4+Sterne-Luxusschiff mit einer flexiblen Fahrradtour. Der gut ausgebaute Donauradweg zwischen dem österreichischen Linz
und dem slowakischen Bratislava führt mal direkt entlang des Ufers und dann wieder durch malerische Auenwälder. Dabei können die Reisenden täglich spontan entscheiden, welche Etappen sie per Schiff oder Pedale zurücklegen möchten. Ein
weiterer, in dieser Form einmaliger Service bietet zusätzliche Sicherheit: Auch kurzfristig ist ein Reisebus mit Fahrradanhänger vom Reisebegleiter abrufbar.
Die Radler können jederzeit auf den Bus umsteigen, der sie zur nächsten Schiffsanlegestelle bringt. Die Fahrräder der Reiseteilnehmer werden über den gesamten Reisezeitraum von acht Tagen im Anhänger des Busses transportiert. So
steigen die Reiseteilnehmer bequem auf ihre Räder und genauso unbeschwert wieder ab – um das Verstauen der Fahrräder kümmert sich das professionelle Reiseteam von Reiners-Reisen. Auf Wunsch können auch moderne Tourenräder und Pedelecs mit Elektroantrieb angemietet werden.

An Bord der stilvollen MS Amadeus Rhapsody befinden sich 69 geräumige, ca. 15 qm große Kabinen und zwei 22-qm-Suiten. Sonnendeck, Panorama-Bar, Fun-Pool, Bibliothek und ein exquisites Restaurant laden darüber hinaus zum Entspannen
ein. Eine Boutique und ein Friseursalon runden die Annehmlichkeiten an Bord ab.

Zu den Inklusivleistungen gehört zudem die Hin- und Rückreise nach/ab Passau in einem 4-Sterne-Reisebus.

Reiners-Reisen ist seit fast 20 Jahren ein Anbieter exklusiver Gruppenreisen zu deutschen und europäischen Zielen. Das Reiseunternehmen ist ein Spezialist für komfortreiche Kombireisen mit Bus und Bahn, Flugzeug, Rad und Schiff.

Weitere Reiseinfos telefonisch unter 0221 / 55 42 96 oder im Internet unter www.reiners-reisen.de



Weitere Presseinfos & Interviewkontakt:

Jutta Winkels Projektmanagement – PR – Veranstaltungen, Alteburger Str. 81,
50678 Köln, Tel. 0221. 376 24 54, E-Mail: presse@juttawinkels.de

Reiners-Reisen, Irma Reiners, Niehler Kirchweg 155, 50735 Köln,
Tel.: 0221. 55 42 96, Fax: 0221. 283 39 25, E-Mail: info@reiners-reisen.de

Donnerstag, 21. Oktober 2010
Der Mann in den Zauberbergen


Der Schriftsteller Thomas Mann verbrachte viele Sommer in Bad Tölz und genoss die Landschaft der Voralpen. Auch die Arbeit an seinem Roman „Der Zauberberg“ begann der Literat hier.

Die gute Luft und die Ruhe sollen es gewesen sein, die den deutschen Großdichter Thomas Mann immer wieder nach Bad Tölz zog. Ab 1906 reiste Familie Mann regelmäßig für den Sommer an die Isar und bald wurde diese Sommerreise in die Voralpen zu einer festen Institution im Jahreslauf. 1908 hatten die Manns ihr Sommerdomizil so weit ins Herz geschlossen, dass sie sich für den Kauf eines Grundstückes entschieden.
Möglich machte dies der – auch wirtschaftliche – Erfolg der „Buddenbrooks“, der Thomas Mann einen gesellschaftlichen Aufstieg verschaffte und einen gewissen Wohlstand mit sich brachte.

Bereits im November des Jahres war der Rohbau fertig – das neue „Landhaus Thomas Mann“ würde im nächsten Sommer bezugsfertig sein. Der Architekt Hugo Roeckl hatte einen Jugendstil-Bau entworfen, in dem Familie Mann bis 1917 fast jeden Sommer verbringen sollte und in dem der Schriftsteller sich bald auf dem eigenen Tennisplatz von der Schreibarbeit erholte. Thomas Mann sprach gern von seinem „Herrensitzchen“, obwohl das der Bedeutung seiner Tölz-Aufenthalte für sein weiteres Werk nicht gerecht wird. So nehmen die „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ im Haus in der Heißstraße ihren Anfang, ebenso die Novelle „Tod in Venedig“ und sein berühmter „Zauberberg“.

Während der Familienvater Mann in Bad Tölz weiter an den Werken arbeitet, die seinen wachsenden Ruhm festigen sollten, genossen die Kinder der Familie das Haus in Tölz als Sommerparadies – vor allem genossen sie den Wald, der sich gleich an das Grundstück anschloss. Nach dem Sommer 1917 war es damit allerdings vorbei. Ein Jahr vor dem Ende des ersten Weltkriegs trennte sich der Patriot Thomas Mann von seinem Sommerdomizil, um mit dem Erlös eine Kriegsanleihe zu finanzieren. Heute gehört das Haus zum St.-Josefs-Heim der Armen Schulschwestern und ist nicht öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen gibt die Tourist-Information Bad Tölz, Max-Höfler-Platz 1, 83646 Bad Tölz, Telefon 08041/7867-17, Fax 7867-56, E-Mail: info@bad-toelz.de, Internet: www.bad-toelz.de.

Donnerstag, 21. Oktober 2010
Wandern, klettern, laufen, genießen

Die „Fit & Aktiv“-Region
Stubenhocker haben im Tölzer Land keine Chance: Es gibt einfach viel zu viel zu sehen, zu entdecken und zu erleben – besonders für aktive Menschen.

Dass man im Tölzer Land wundervolle Urlaubstage verbringen kann, ist keine Neuigkeit. Doch wie viel die Region für Aktivurlauber und Sportler zu bieten hat, sieht man oft erst auf den zweiten Blick. Und der zeigt, dass sich hier für jede Altersklasse ein maßgeschneiderter Urlaub mit viel Bewegung organisieren lässt.

Kernige Brotzeit für Aktive
Man kann es drehen und wenden wie man will – mindestens eine zünftige Wanderung gehört zum Urlaub im Tölzer Land einfach dazu. Und was gehört zu einer zünftigen Wanderung? Genau: Eine ordentliche Brotzeit! Denn ganz klar: wer seine Höhenmeter tapfer bewältigt, hat sich ein kühles Bier mit einer knusprigen Brez’n ganz sicher verdient. Und natürlich darf’s auch gern noch ein Obazda, ein knackiger Radi oder eine andere deftige Hüttenspezialität sein. Alles das und noch viel mehr haben die Hüttenwirte im Tölzer Land für alle strammen Wanderer parat – einen traumhaften Panoramablick inklusive. Allein ums Brauneck bei Lenggries und Wegscheid locken mehr als zehn urige Hütten und Bergwirtschaften mit Erfrischungen und zünftig bayerischer Küche. Einige von ihnen, wie beispielsweise die Stie-Alm, bieten den Wanderern zudem preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten an, je nach Wunsch im Bettenlager oder Privatzimmer. Die Zimmer sind einfach aber gemütlich und kosten von 30 EUR im Lager bis 40 EUR im Doppelzimmer mit Halbpension.
Nichts ist romantischer als ein früher Morgen hoch in den Bergen, dazu ein kräftiges Frühstück mit frischer Milch und handgemachtem Käse. All das kann man in der Bergwelt des Tölzer Landes erleben – allein, in Familie oder in der Gruppe. Also: Hinein in die Wanderschuhe und ran an den Berg!

Perfekt für Pedaleure
Statt auf zwei Beinen lassen sich die schönsten Winkel natürlich auch auf zwei Rädern erkunden, bevorzugt mit groben Reifen. Denn das Revier hat sich in den letzten Jahren zu einem Mekka für Mountainbiker gemausert. Je nach Kondition und sportlichen Ambitionen bieten sich rund um den Isarwinkel unzählige Touren mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden an. Eher gemütlich ist beispielsweise die Fahrt von Lenggries hinaus auf die Reiser-Alm (Gruppenlager zum Preis von 17 EUR inkl. Frühstück) in 950 Meter Höhe: Die Acht-Kilometer-Strecke mit etwa 220 Meter Höhendifferenz erfordert keine Topkondition und ist für Einsteiger ideal. Anspruchsvoller wäre da schon der Trip von Walchensee auf die Jocher-Alm.

600 Höhenmeter gilt es auf 25 Kilometer Streckenlänge zu überwinden, aber der Lohn der Mühsal kann sich sehen und vor allem schmecken lassen: Die Speck- und Käseplatte auf der Jocher-Alm und der selbst gebackene Käsekuchen sind einfach vorzüglich. Und auch wer richtig sportlich in die Pedale treten will, kommt hier auf seine Kosten: Von Lenggries bis zur Rotwandl Alm und zurück sind ganze 66 Kilometer mit satten 930 Höhenmetern zu absolvieren.
Selbst richtige Mountainbike-Reisen sind im Tölzer Land möglich, denn viele Hütten mit Übernachtungsmöglichkeiten sind längst auf reisende Radler eingestellt, schließlich werden es immer mehr. Denn immer mehr Bergfreunde erkennen einen großen Vorteil, wenn man mit dem Rad unterwegs ist: Man „schafft“ einfach wesentlich mehr „traumhafte Panoramablicke“ am Tag.
Für alle, die sich am liebsten im schweren Gelände austoben möchten, bietet der Bikepark in Brauneck Action vom feinsten: Natürliche und künstliche Hindernisse warten darauf, von den geschicktesten Bikern bezwungen zu werden. Nähere Informationen dazu gibt es unter www.bikepark-lenggries.com

Hoch hinaus mit Muskelkraft und Technik
Noch höher hinaus als per Pedes oder Velo kommen nur die Drachenflieger – und die Kletterer. Die finden an den Steilwänden der Alpen nahezu paradiesische Bedingungen. Geübte Wanderer können sich an den vielen Klettersteigen in der Region einen kleinen Eindruck von der großen Freiheit der Bergkletterer verschaffen. Allerdings ist für zukünftige „Bergwand-Bezwinger“ viel zu beachten, denn neben der reinen Kletterkunst und sportlicher Fitness steht beim Klettern die Sicherheit immer an allererster Stelle.
Für Einsteiger bieten sich deshalb die Klettergärten und –hallen der Region an. Ob in Bad Heilbrunn, Brauneck oder Bad Tölz: Überall können auch Anfänger unter professioneller Anleitung einmal hereinschnuppern und Kurse zum richtigen Umgang mit der Ausrüstung belegen. Ideal dafür sind beispielsweise die „born2climb“-Erlebnistage in Bad Heilbrunn (www.born2climb.de). Etwa vier Stunden lang lernen Kletter-Aspiranten mit Klettertrainer und Leihausrüstung, worauf es am Berg ankommt. In der Halle oder im Klettergarten lässt sich das Gelernte dann in aller Ruhe ausprobieren – allein der Klettergarten Brauneck hat mehr als 30 Kletterrouten mit bis zu 50 Meter Länge zu bieten. Der Vorteil: Lange Wanderungen bis zum eigentlichen Kletterfelsen kann sich der Klettergarten-Besucher getrost sparen: Einfach reinkommen und losklettern. Und wer sich hier die nötige Kondition erarbeitet, hat dann am echten Felsmassiv gute Karten für den ersten selbst besiegten Gipfel.

Nordisch im Süden
Aktive Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet soll der „Nordic Walking Parcours“ ins Tölzer Land und nach Lenggries locken der örtlichen Gästeinformation der gemeinsam mit der AOK Bayern erarbeitet wurde. „Schon die gesamte Streckenlänge von 50 Kilometer dürfte deutschlandweit einzigartig für einen AOK-Parcours sein,“ sagt Stephanie Rehm, Leiterin der Gästeinformation Lenggries – „von den traumhaften Panorama-Ausblicken ganz zu schweigen.“ Die vielfältigen Streckenvarianten bieten perfekte Möglichkeiten für Freizeitsportler jeden Alters und Trainingsstandes: Flache, kürzere Abschnitte für Anfänger oder ältere Walker bis hin zu anspruchsvollen Touren bis hinauf aufs Brauneck, eine der liebsten Strecken von Gästeinformationschefin Rehm: “Von dort oben ist der Blick einfach atemberaubend. Der Wendelstein, die Zugspitze, das Karwendelgebirge – alles kann man überblicken“, schwärmt sie. Flankierend zum eigentlichen Parcours bieten mehrere örtliche Anbieter Nordic-Walking-Kurse und gemeinsame Touren an. AOK-Versicherte können über das Kursprogramm der Krankenkasse sogar kostenlose Kurse buchen, regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt.



Stand: September 2010

Weitere Informationen: Tölzer Land Tourismus, Prof.-Max-Lange-Platz 1, 83646 Bad Tölz, Tel. 08041/505206, Fax 08041/505375, E-Mail: info@toelzer-land.de; Internet: www.toelzer-land.de

Pressekontakt: creative navigation, Catharina Niggemeier,
Viktoriastr. 1, 80803 München, Tel. 0170 31 38 589, E-Mail: c.niggemeier@creative-navigation.de; Internet: www.creative-navigation.de

Donnerstag, 21. Oktober 2010
Wer im Urlaub Besinnlichkeit und seelischen Ausgleich sucht, der findet im Tölzer Land die besten Bedingungen dafür

Auf dem Weg zur inneren Ruhe

Wer im Urlaub Besinnlichkeit und seelischen Ausgleich sucht der findet im Tölzer Land die besten Bedingungen dafür. Die Spiritualität vieler Orte und eine tief verwurzelte Religiosität in der ganzen Region bieten viele Gelegenheiten zur inneren Einkehr.

Schon von weitem grüßt die Heilig-Kreuz-Kirche auf den Kalvarienberg die Besucher von Bad Tölz. Seit 1735 sind die markanten Zwillingstürme der Doppelkirchanlage auch im Tal gut zu sehen und laden die Besucher ein das barocke Bauwerk aus der Nähe zu erleben. Eine Besonderheit des Tölzer Wahrzeichens ist die imposante Treppenanlage im Inneren der Kirche. Der mittlere Treppenteil ist für viele Pilger seit je ein wichtiger Abschluss ihrer Reise auf den Kalvarienberg: Auf Knien überwinden sie demütig diese letzten Stufen vor dem Ziel.
Gleich nebenan steht die noch ältere Leonhardikapelle, die 1718 zu Ehren des Heiligen Leonhard errichtet wurde. Seit 1855 ist die Kapelle jeweils am 6. November das Ziel der Leonhardifahrt, wenn mehr als 80 historische Wagen und Gespanne auf den Kalvarienberg ziehen – unter den Blicken von zehntausenden Besuchern.

Schon diese beiden Bräuche zeigen, wie lebendig traditionelle religiöse Bräuche im Tölzer Land noch sind. Zusammen mit weiteren Orten und Gelegenheiten zur spirituellen Einkehr machen sie den Reiz für all jene Gäste der Region aus, die neben der traumhaften Berglandschaft noch mehr suchen. Fündig werden sie dabei in Benediktbeuern, das mit dem ältesten Kloster Oberbayerns seit 739 auf eine lange Wallfahrts- und Pilgertradition zurückblickt. Ihr Zentrum ist die ab 1682 errichtete Klosterkirche. Sie wurde 1686 geweiht und ist vermutlich das fünfte Gotteshaus an dieser Stelle. Zu einer besonderen Station für Pilger wird die Basilika durch ihre 11 Stationen des Lebens- und Glaubensweges: Er führt die Gläubigen durch den Innenraum der Kirche und macht damit den Lebensweg Jesu als ganz persönlichen Glaubensweg erfahrbar.

Persönliche Erfahrung ist sicherlich ein wichtiges Motiv vieler Pilger auf dem Jakobsweg mit dem fernen Ziel Santiago de Compostela. Der Weg folgt sein Jahrhunderten dem Lauf von Isar und Loisach in Richtung Süden, die Route München – Inntal führt auch durch Benediktbeuern, das durch seine spirituellen Sehenswürdigkeiten und eine angemessene touristische Infrastruktur auf die Bedürfnisse der Pilger eingerichtet ist. Viele darunter sind auch auf dem „Prälatenweg“ von Kochel am See
nach Marktoberdorf unterwegs oder streben sogar in Richtung Rom zu den Apostelgräbern von Petrus und Paulus.
Eine weitere Route des Jakobsweges führt auf den Spuren des heiligen Jakobus durch die Orte Dietramszell, Geretsried und Beuerberg weiter in Richtung Starnberger See. Dieser südostbayersiche Jakobsweg vereinigt sich später auf dem Hohenpeißenberg mit dem Münchner Weg und führt dann weiter durch Frankreich und Spanien bis zum Grab des berühmten Heiligen.

Neben den großen Wallfahrten und Pilgerreisen bietet das Tölzer Land eine ungeheure Vielfalt saisonaler Attraktionen, von denen die meisten eine lange Tradition haben. So ist beispielsweise seit 1994 die spektakuläre Johannisfloß-Prozession wieder zu einem festen Bestandteil im Festreigen geworden. Bis 1910 war die schwimmende Prozession ein regelmäßiger Brauch, bei der sich nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtete Flöße zu Ehren des Heiligen Johannes Nepomuk auf der Loisach ein Stelldichein gaben. Alle drei Jahre beginnt abends die Prozession nach traditionellem Vorbild: Die Alte Floßlände von Wolfratshausen wird von Fackeln erleuchtet, wenn der Stadtpfarrer den kirchlichen Segen spricht und die festlich geschmückten und illuminierten Flöße ablegen. Wolfratshauser Kinder lassen noch ihre kleinen „Lichterflöße“ zu Wasser und später wird die Prozession dann am festlich erleuchtetet Fußgängersteig mit der „Nepomuksmusik“ empfangen“.

Noch länger reicht die Historie der Fronleichnamsprozessionen zurück - die erste in Bayern fand bereits 1273 in Benediktbeuern statt und bis heute ist der Brauch zur Feier des Altarsakraments lebendig. Jeweils im Juni finden die feierlichen Umzüge statt, bei denen sich die Bewohner in ihrer Festtagstracht zeigen.

Für die Freunde klösterlicher Ruhe und Harmonie ist Dietramszell ein weiterer Anziehungspunkt im Tölzer Land: 1099 wurde das Kloster durch Abt Udalschalk von Tegernsee gegründet und ist seit 1831 die Heimstatt der Salesianerinnen. Dieser Orden besteht seit Anfang des 17. Jahrhunderts und seine Mitglieder fühlen sich vor allem der tätigen Nächstenliebe verpflichtet und kümmerten sich besonders um jene Menschen, die aufgrund körperlicher Gebrechen von der Gesellschaft ausgeschlossen waren. Besonders sehenswert im Dietramszeller Kloster ist der prachtvolle Barocksaal.

Auf einer Anhöhe zwischen Holzkirchen und Bad Tölz ist das Franziskanerinnenkloster Reutberg bei Sachsenkam schon von weitem zu sehen. Die idyllische Lage macht das Kloster zu
einem beliebten Ausflugsziel, in dem bis heute die meisten Nonnen in strenger Klausur leben und arbeiten – auch wenn die
Klosterbrauerei seit vielen Jahren einen guten Ruf weit über die Region hinaus hat.

Doch ganz gleich, wo und auf welche Weise man das Tölzer Land erfahren möchte – überall finden sich Orte der Ruhe und Einkehr. Kleine Dorfkirchen oder Kapellen am Berg, vielleicht auch nur ein stilles Plätzchen inmitten der Natur. Wer suchet, der findet – und zwar genau das Richtige für jeden.



Stand: September 2010

Weitere Informationen: Tölzer Land Tourismus,
Prof.-Max-Lange-Platz 1, 83646 Bad Tölz, Tel. 08041/505206,
Fax 08041/505375, E-Mail: info@toelzer-land.de;
Internet: www.toelzer-land.de

Pressekontakt: creative navigation, Catharina Niggemeier, Viktoriastr. 1, 80803 München, Tel: 0170 3138589,
E-Mail: c.niggemeier@creative-navigation.de;
Internet: www.creative-navigation.de

Freitag, 1. Oktober 2010
Auf Motivsuche im Reich der Mitte – Fotoreisen mit professioneller Begleitung

„Photochina“ einmal anders – Auf Motivsuche im Reich der Mitte – Fotoreisen mit professioneller Begleitung – Koop mit Kölnmesse

Hamburg – Während keiner anderen Gelegenheit betätigt der Bundesbürger so häufig den Auslöser wie auf der eigenen Urlaubsreise. Ferieneindrücke werden millionenfach digitalisiert, um außergewöhnliche Erlebnisse festzuhalten oder schlicht den Freundeskreis nach Rückkehr zu beeindrucken. Selten steht dabei das Fotografieren an sich im Mittelpunkt.

Anders bei den beiden Fotoreisen, die China Holidays (www.chinaholidays.de) als Kooperationspartner der diesjährigen Fachmesse Photokina (21. – 26.9. in Köln) exklusiv aufgelegt hat. Während die kürzere Variante ausschließlich nach Peking und Shanghai führt (9 Tage ab 1.699 €), kommen die Teilnehmer der 16-tägigen Reise (ab 2.599 €) in den Genuss von zusätzlichen Abstechern nach Xi’an, Yangshuo sowie Gulin.

Gemein ist beiden Versionen die Begleitung durch einen deutschen Profi-Fotografen, der Laien oder passionierten Hobby-Knipsern mit Rat und Tat zur Seite steht. Auf diese Weise werden touristische Highlights wie die Große Mauer, die Skyline Shanghais oder die Karstkegelberge entlang des Li-Flusses aus einer bislang unbekannten Perspektive entdeckt. Workshops und Fotosafaris bieten ebenso Einblick in die Kunst des Fotografierens wie ein Treffen mit Vertretern der Vereinigung chinesischer Fotografen.

Neben faszinierenden persönlichen Eindrücken aus dem Reich der Mitte bleibt den Teilnehmern am Ende der Reise nicht nur ein verbesserter Umgang mit der eigenen Kamera, sondern auch ein umfangreiches Fotoalbum voll aufregender Motive.

Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm gibt es im Internet unter www.ChinaHolidays.de oder unter Tel.: 040-32 33 22-40.

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